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POINT BLANK: PEOPLE AT THE MARKET II

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33 responses

  1. Schön! Interessante Momente hast du da wieder eingefangen. Besonders finde ich an den Bildern, dass sie allesamt so ungewöhnlich hell sind. Nur die Personen heben sich deutlich von ihrem Hinter- und/oder Vordergrund ab. Das macht diese Serie sehr einheitlich. Und die Menschen sind alle deutlich bei der Arbeit. Keiner wirkt, als würde er gerade fotografiert. Wie machst du das immer? Du hast doch gar nicht so einen Zoom wie ich 😀
    Cool. Und dieser Fischverkäufer ist schon öfter aufgetaucht, oder?
    Die Frau in market04 sieht aus, als würde sie sich hinter der Theke erstmal pudern :D, dabei will das gar nicht so recht zu ihr passen.
    Ich mag so ein Markttreiben, obwohl ich ungern dort einkaufe, lieber beobachte.
    Wo ist denn das, wenn ich mal fragen darf?

    Liebe Grüße, Andrea

    January 10, 2017 at 9:01

    • Das finde ich schön. dass du so genau hinschaust. Wollte einfach mal ein ganz normales Arbeitsleben auf dem Markt festhalten. Kein spektakuläres Lächeln… …einfach nur ganz normale Arbeitsmimik. Obwohl die Frau in 05 die schluchzend die Hand auf die Brust legt oder die sich pudernde Dame in 04, gehen doch schon ein wenig über Alltagsgesten hinaus. Naja, in Bochum jedenfalls. In Barcelona ist das wohl so. 🙂
      Ne, leider noch kein Zoom… …aber ich freue mich über deine Bemerkung. Ein schönes Gefühl, wenn das Bild so wirkt, als würde man gar nicht ins Geschehen eingreifen.
      Echt gut beobachtet. Der Fischverkäufer war schon mal bei ‘People at work’. Nur in einer anderen Geste. Das du das siehst, toll.
      Zu hause kaufe ich eigentlich nie auf dem Markt. Unterwegs hat es aber einen starken Reiz einen Markt zu besuchen, da die Produkte, die Präsentation und die Menschen oft einen Teil der Mentalität widerspiegeln.
      Liebe Grüße, Markus

      January 10, 2017 at 9:55

      • Na, ich schau gern so genau hin, wenn es sicher auch nicht immer gelingt. Und bei Bildern, die mir zu sagen, erst recht. 😉
        Im Ernst, ich finde diese Bilder wirklich gut. Denn gerade das ist dir gelungen: ganz normales Arbeitsleben. Du hast das ja schon öfter geschafft, ich frage mich jedes Mal, wie du das machst. Es ist, als seist du unsichtbar mitten in der Szenerie und hältst gnadenlos drauf. Und dadurch entsteht so etwas echtes, eine Beobachtung, wie sie sonst nur entsteht, in dem man vielleicht mit ein klein wenig Abstand vor so einem Stand steht und wirklich beobachtet, nicht angesprochen wird, weil man doch eher am Rand steht, aber man hat den Blick auf das Geschehen und kann jedes Detail betrachten und die Leute fühlen sich trotzdem nicht beobachtet, sondern tun einfach, was sie immer tun. Faszinierend.
        DAS würde ich auch gern können. Das, was ich so gern beobachte, festhalten, ohne dass sich jemand begafft, fotografiert oder angeglotzt fühlt, sondern einfach da ist. Wenn die Leute die Kamera bemerken, verhalten sie sich ja schon ein klein wenig anders normalerweise.
        Das ist eine Kunst, die du da schaffst, finde ich 🙂
        Ich bin auch selten auf dem Markt, ich weiß auch nicht, mir ist es oft zu stressig dort. Obwohl wir einen schönen in der Nähe haben, im Frühling, wenn es wärmer wird, kommt es einem dort vor wie in Südeuropa… herrlich.
        LG, Andrea

        January 12, 2017 at 9:31

        • Das freut mich ganz, ganz dolle, was du da geschrieben hast. Das geht echt runter wie Öl, weil es ja genau das ist, was ich mir wünsche zu tun. Wenn es dann gelingt und auch noch bemerkt wird, ist das eine wunderschöne Sache. Dank dir, liebe Andrea! Da motiviert wirklich sehr.
          Ich kann nur leider ehrlich gesagt gar nicht richtig beschreiben, WIE man das macht. Wenn ich darüber nachdenke, sind es vielleicht zwei Sachen, die mir dabei wichtig sind:

          – es ist schon wahr, sobald man in eine Szene gerät, beeinflusst man diese auch. Das ist eigentlich unvermeidlich. Gerade bei Szenen in denen Menschen auftreten. Interaktion halt. Wichtig finde ich nur, dass man sich auch komplett auf diese Situation einlässt, sie mitempfindet und Teil der Sache ist. Es geht auch nicht darum die Situation zu mögen. Es hilft zwar, doch es ist auch möglich sich aus anderer Sicht auf die Situation einzulassen.

          – die andere Sache ist vielleicht, den gerade beschriebenen Punkt auch intensiv zu wollen. Um das für mich umzusetzen habe ich mir das Leitmotiv ‘Point Blank’ (übersetzt so viel wie: aus nächster Nähe / unmittelbar nahe) gesetzt, was mich daran erinnern soll dies auch zu tun. Das gelingt mir zwar nicht immer, aber ich tue es nun öfter und bewusster. Es soll mich weiter auch daran erinnern, so oft wie möglich diese ‘extra mile’ zu gehen. Eben nicht zu sagen, ach, mache ich nächstes mal. Bewusst auch noch mal in dem Moment umzudrehen und zurück zu gehen. Mal etwas länger warten. Mit dem Auto anzuhalten, wenn man was schönes sieht. Wie viel das jetzt in Prozent zu einer Verbesserung beigetragen hat, weiß ich nicht. aber es hilft. Schnappschüsse mache ich trotzdem immer noch… …und mit manchen bin ich auch ganz zufrieden. Ist dann aber halt Glückssache.

          Danke echt für diesen Dialog. Das tut gut und macht Spaß sich so auszutauschen.

          Liebe Grüße, Markus

          January 12, 2017 at 10:48

        • Ich weiß auch gar nicht, ob es wichtig ist, zu beschreiben, wie du das machst. Mir fällt nur auf, dass du es kannst und das bewundere ich. Denn es bedeutet, sich eben in eine solche Situation hinein zu geben, aber so selbstverständlich, dass man für den anderen, der da ja gerade fotografiert wird, irgendwie als Teil der Szene wahrgenommen wird, der nicht ‘stört’ oder ‘irritiert’, weil er gerade fotografiert.
          Dieses bewusste doch nochmal Umdrehen in solchen Momenten, das ‘DOCH hingehen’, das kostet sicher manchmal Überwindung und es ist toll, dass du dir das vorgenommen hast. Es eröffnet eben auch Möglichkeiten, die durch das ‘sich Überwinden’ erst zustande kommen. Und manche Momente sind eben auch weg, wenn man sie nicht nutzt. Erinnerst du dich an meine Erzählung von den Schachspielenden Taxifahrern im November?? Ich hatte da keine Möglichkeit, weil ich mich im sich bewegenden Verkehr an einer Stelle ohne Parkplätze befand, aber ich denke immer wieder an diese Situation und hätte sie so gerne festgehalten. Tja, c’est la Bewegung im Leben, gell?? Es geht ebene weiter und Chancen gehen flöten 😀 Andererseits hab ich ne echt coole Erinnerung in meinem inneren Museum, auch gut.

          Winkewinke, Andrea

          January 15, 2017 at 13:54

        • Das ist wirklich sehr schön das zu hören, freut mich echt sehr, weil es ja eben dieser Mix aus Bewusstem und Unbewusstem ist. Für den bewussten Teil davon des Prozesses davon bin ich froh mir ein paar Regel aufgestellt zu haben. ‘DOCH hingehen’, anhalten, den extra Schritt machen… …und witziger Weise hält es auch Einzug in andere Bereiche meines Lebens. Ich höre mich jetzt auch viel häufiger sagen, dass das Geschirr da immer noch ungespült rumliegt.. ..Scherz.. ..ne, im Ernst, irgendwas breitet sich dann da auch in meinem Leben aus. Andersherum gibt es natürlich aber auch genug Momente, wo sich was lähmendes im Lebens ausbreitet. Aber wenn man immer artig die Regeln befolgt, werden diese sich vielleicht auch automatisieren und irgendwann zu etwas Unbewusstem.

          Ja genau, die Taxigroßmeister, weiß ich noch gut. Aber wie du auch sagt, da ist Bewegung im Leben und genau solche Momente etwas ‘verpasst’ zu haben (dabei hast du es ja gar nicht verpasst.. …es hat sogar einen Platz in deinem so schön bezeichneten inneren Museum) motivieren doch ungemein. Selbst wenn sie nicht wiederholbar sind… …oder besser, genau aus diesem Grund WEIL sie nicht wiederholbar sind. Das zeigt doch genau wie viel Inspiration und Freude du an der Fotografie hast.. …und das du auch durch das Teilen der Bilder, an dieser Freude teilhaben lässt. Schön. Wirklich sehr schön. 🙂
          zwinkerzwinker, Markus

          January 15, 2017 at 14:34

  2. so much life around food ;o)

    January 10, 2017 at 10:33

  3. Streetfotografie wie es sein soll! Wunderbar lebendig… Und wer das schonmal versucht hat wird mir zustimmen, dass es gar nicht sooo einfach ist, solche Stimmungen ansprechend festzuhalten. Aber mich wundert es überhaupt nicht, dass Dir auch das perfekt gelingt! Hut ab!

    January 10, 2017 at 14:50

    • Da geht das Jahr gerade los und du machst mich schon wieder verlegen. Danke. Hab einfach mal versucht nur eine, max. zwei Personen in den Fokus zu stellen. Nicht spektakulär… …einfach Alltag.

      January 10, 2017 at 15:19

      • Das besondere am Alltag zu finden ist aus fotografischer Sicht schon spektakulär finde ich, darfst ruhig verlegen und stolz sein 😉

        January 11, 2017 at 9:34

  4. market places are so lively and colorful! It’s the first time I see pictures of one in black and white and it gives them another mood. Still, you definitely show the hustle and bustle! 😉 I like it a lot!

    January 10, 2017 at 16:15

    • It was so colorful and nice there.. ..and it was tempting to show that.. ..but I thought that b/w is more emphasizing the people over there. Thank you, Jul 🙂

      January 11, 2017 at 10:42

  5. Nice shots!
    Is it Boqueria Market in Barcelona??

    January 10, 2017 at 16:18

    • yes! exactly… …a great place to spend your time.. …and taking photos! 🙂

      January 11, 2017 at 10:34

  6. Toll!!! Spürbares Marktleben! Macht mir sofort Lust, dorthin zu fahren, egal wo es its, und einzutauchen!! Schöne Fotos! Liebe Grüße, Wanja

    January 10, 2017 at 20:17

    • Das war in Barcelona… …ein super toller Markt. Da gab es echt was zu sehen.
      Liebe Grüße, Markus

      January 11, 2017 at 10:30

      • Ich habe es schon vermutet, dass es in Barcelona ist… Ja, der ist grandios!! Liebe Grüße, Wanja

        January 11, 2017 at 10:39

        • Ich kannte den Markt vorher gar nicht. Wollten eigentlich nur kurz hin, weil wir noch Lebensmittel für eine Geburtstagsfeier abends brauchten… …der kurze Aufenthalt wurde dann aber doch ein bisschen länger. 🙂

          January 11, 2017 at 10:45

        • Das kann ich sehr gut verstehen😊!!

          January 11, 2017 at 10:53

  7. was für ein gewirr und gewusel! die marktstimmung/-atmosphäre hast du sehr gut transportiert. mit ungewöhnt weichen kontrasten von deiner seite 😉

    January 11, 2017 at 16:21

    • fand es erst schade die schönen Farben wegzulassen… …dann gefiel es mir aber ganz gut das Wesentliche darzustellen. 🙂

      January 12, 2017 at 9:43

  8. Moin Markus,
    ich liebe Märkte. Wenn man in einem fremden Land den Markt nicht besucht, hat man es auch nicht kennen gelernt. Das ist zumindest meine Devise. Es gibt einen schönen und unverfälschten Einblick in den Alltag der Menschen, das hast du ja schon selber geäußert.
    Mein Favorit ist Szene 04, weil die Dame im Hintergrund sich so konzentriert um ihr Aussehen kümmert. 😉
    LG kiki

    January 12, 2017 at 23:22

    • Moin kiki,
      Rechst haste. Da steckt echt soviel Kultur in den Märkten dieser Welt.. …unglaublich. So viel Mentalität und Tradition, dass es fast unverzeihlich ist einen Markt in einem fremden Land nicht zu besuchen. 🙂
      Jau, die sich schminkend Dame ist klasse, ne. Sex sells! 😀 😀 😀 …ne, ehrlich, ich finde das echt toll!
      LG, Markus

      January 15, 2017 at 14:55

  9. What I really like about these images is the feeling of sound, you can hear and feel the hustle and bustle that is going on. Super!!

    January 14, 2017 at 12:28

    • what a great imagination you have, Lena. Thank you. …and beside all that sound, I do remember all that fresh smells… …so tempting to taste here and there…

      January 15, 2017 at 14:47

  10. Just feels like I’m there and no one even noticed me…I always enjoy markets ☺ delightful series again Markus happy day to you!

    January 15, 2017 at 5:13

    • thank you for your fine words. I’m glad to hear that. Yes, markets are great… ..especially in other countries. Like Kiki wrote: “..if you haven’t visit the market in a foreign country, you haven’t seen the country.” smiles over the pond, Markus

      January 15, 2017 at 14:39

  11. Gelungene Umsetzung in Schwarz-Weiss. Zeigt die Seele in den Bildern ziemlich vollkommen. Wieder die Rolle des Beobachters. Alle Personen sind sich nicht bewußt, dass Du Sie gerade “ablichtest”. Spannend wäre hier auch eine Interaktion. Der Blickkontakt über und durch die Kamera. Ich würde das gerne machen, habe aber nicht den Mut zu so einer Art von Interaktion. Man hört aber förmlich die Geräusche und sieht die Bewegung in Deinen Motiven. Sehr anregende Serie, Markus. LG. Reinhold

    January 21, 2017 at 16:14

    • Vielen lieben Dank. Das mit der Interaktion ist eine tolle Anregung. Das mag ich auch sehr. Sollte ich mal umsetzen. Bei dieser Serie war mir jedoch die Unsichtbarkeit wichtig, um das Geschehen auf dem Markt moeglist unverfaelscht darzustellen. Eigentlich auch ein wenig Schade, dass die Farbe fehlt. Glaub mir, es gab dort herrliche Farben. Doch diesmal sollte nur der Mensch Protagonist sein und jegliche Farbe haette abgelenkt. Hab es auch mit sehr stark reduzierter Saettigung probiert. Doch s/w gefiel es mir besser.
      LG, Markus

      January 23, 2017 at 12:27

  12. Your shots here are shining like diamonds, brilliant!

    January 24, 2017 at 17:46

    • ..will forward that to the nice people at the market. Thanks, Patti.

      ..btw, did I mentioned that I appreciate that there is not ‘Küche’ anymore… …I know, it’s not my business, but… …this sounds better. 🙂 🙂 🙂 😉

      January 24, 2017 at 20:03

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