…come closer

POINT BLANK: LIVING IN A BOX

 

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37 responses

  1. wow markus. das sind tolle ausblicke! ich mag übrigens besonders das mit der häuserfront, das hat etwas abstraktes.

    January 31, 2017 at 7:35

    • vielen Dank, liebe Paleica. Da ich jetzt nicht so das Großstadtkind bin, haben diese riesigen Wohnviertel in Moskau generell was abstraktes. Man sieht ständig was neues, was man knipsen möchte… …ganz zum Unverständnis der russischen Begleiter. 🙂

      January 31, 2017 at 8:41

      • 🙂 das kann ich mir gut vorstellen!

        January 31, 2017 at 11:04

  2. Ich liebe diese ‘AusdemFlugzeugaufMoskaugucken’-Bilder!!! 🙂 So schön auch mit dem Schnee und dem Rauch. Und diese Riesenplattenbauten … beeindruckend. Der Titel ist gut gewählt, ich erinnere mich noch gut an den Blick von oben und die Überlegung, wieviele Menschen in diesen Häusern und Vierteln irgendwie miteinander zurecht kommen (müssen). In der Immensität und Größe fand ich das in Russland viel krasser als in jedem deutschen Hochhausviertel, was ich je gesehen oder durchquert habe.
    Aber hey, du warst auch oben, hast den Blick aus dem Fenster auf die anderen Häuser geworfen. 🙂 Das heißt, du warst dort drin. Ich war selten in meinem Leben in einem Hochhaus. Und damals war es ‘nur’ der neunte Stock ….
    Diese Klötze haben etwas sehr Massives, du hast sie fein eingefangen. Schmeichelt ihnen eigentlich 😉 Toll ist Bild 06, die Front mit den wahnsinnig vielen Fenstern und Bild 05, was irgendwie sehr nah ist und durch das erleuchtete Fenster Neugier weckt …

    Spannend.
    Liebe Grüße, Andrea

    January 31, 2017 at 9:51

    • ‚AusdemFlugzeugaufMoskaugucken‘ macht Spaß, gell. Hast ja auch super Fotos gemacht… ..super das neue Moskau City eingefangen.
      Es gibt da echt Wohnviertel in Moskau, die in den 70ern gebaut wurden, in denen mal locker 2.Mio Menschen leben. Aus dem Flugzeug scheint das nur eine riesige Einheit zu sein. Wenn man aber aus dem Fenster schaut, in einem dieser Wohnungen, hat man auch endlich das Gefühl, dass dort auch Menschen drin leben. Das Leben in diesen Wohnungen ist eigentlich voll gemütlich. Je nachdem wie sie eingerichtet sind. Meistens sehr individuell und mit allem möglichen Schnickschnack der Erinnerungen vollgepackt. Ich mag so was sehr. ..nur Leben möchte ich dort nicht, weil man noch nicht mal den Nachbarn kennt. Obwohl die Übernachtungen bei unseren Freunden immer total mit warmer Gastfreundschaft erfüllt waren. Viel und lecker Essen… …äh, und klar.. ..was trinken musste man auch. 🙂
      Bei #04 und #05 finde ich es echt spannend, sich vorzustellen WER DA wohl wohnt. Tausendfach individuelle Leben mit all den Geschichten dahinter. Gerade im dunkeln, wenn die Lichter brennen, haben die vielen unterschiedlichen Farben der einzelnen Fenster einen kleinen persönlichen Indikator, für das Individuelle der Menschen.
      Das einzeln beleuchtete Fenster weckt auch meine Neugier sehr. Hätte eigentlich die Geschichte bis in die Wohnung selbst weiterführen sollen. Richtig schön Bild für Bild rangezoomt: Flugzeug, Balkon… …bis in den Kühlschrank… …weil der sagt ja bekanntlich auch viel über Menschen. 🙂

      Grüße aus dem 18. Stock, winke winke, Markus

      February 1, 2017 at 11:55

  3. Moin Markus,
    sieht schon irgendwie beängstigend aus, diese Wohnsilos. Da helfen auch die warmen Farben nichts mehr. Ist aber in dieser Kombi gut gelungen, da es schon leicht absurd wirkt und trotzdem heimelig.
    Wir kennen sowas kaum, aber in Millionenstädten ist daswohl der Alltag. Ich frage mich, was die Menschen dort besser finden, die eigene Wohnung in der “Platte” oder die Kommunalka. Gut, nicht jeder ist WG-tauglich 😉
    Die Luftbilder sind Extraklasse. Nicht immer hat man beim Anflug einen solchen Blick.
    LG kiki

    January 31, 2017 at 13:32

    • Witzig ne, dass diese Lichter es ganz schön rausputzen können. An einem grauen Wintertag kannst du diese Türme aber echt nicht präsentieren. Wichtig ist aber auch immer was drin steckt. Bei den Wohnungen in denen wir waren, steckten jedenfalls sehr liebe und witzige Menschen drin. Dann geht’s. 🙂 Ich glaube ‘Platte’ ist in Moskau gar nicht SO verpönt. Komunalka ist aber schlimm. Habe letztes Jahr eine Oma kennengelernt, die in einer Komunalka zusammen mit drei rauchenden, vierzig Jahre jüngeren Junggesellen wohnt. Da fragt dich keiner ob du WG-tauglich bist. Echt traurig.
      Oh, bei diesen Luftbildern habe ich mich echt geärgert, dass ich gerade nicht meine Kamera dabei hatte. Das Iphone ist zwar Klasse.. ..hat aber so seine Probleme mit dem Autofokus, wenn direkt eine Scheibe vor der Nase ist. Na, durch den Schmerz lerne ich aber. Nächstes mal ist die Kamera wieder am Start.
      Vielen Dank für deinen netten Kommentar, kiki.
      LG, Markus

      February 3, 2017 at 19:32

  4. Nil

    Stuff nightmares are made of… !

    Ich habe mir selber eine Gerhirnspülung gegeben dass ich von der ersten Nacht nicht mehr erwachen will falls irgend jemand auf die Idee komt dass ich in sowas besser aufgehoben bin…

    Deine Fotos verstärken meine Überzeugung… 😉

    January 31, 2017 at 14:29

    • 🙂 🙂 …aber echt ohne Quatsch, IN diesen Wohnungen in Russland fand ich es immer super lebendig und witzig. Habe immer komplett vergessen, wo ich ja eigentlich gerade war. Ein Blick aus dem Fenster hat es einem aber dann immer schön aufgezeigt. War aber nur zu Besuch…. …dann geht’s. 😉 😀

      February 3, 2017 at 19:23

      • Nil

        😀 😀 😀
        Ja, natürlich hängt viel davon ab wer da wohnt 🙂 Aber selber in sowas wohnen ohne Aussicht auf etwas was doch ein wenig mehr Kontakt hat mit der Natur? Doch lieber nicht, würde ich sagen… Aber man weiss doch nie was einem das Leben noch alles beschert… never say never? 😉 😀

        February 4, 2017 at 17:02

        • näääää.. …wohnen möchte ich da auch nicht. Natur vor der Hütte finde ich auch schön. Falls nicht, auch nicht schlimm.. ..selbst wenn das Haus hässlich ist. Jemand hat mal gesagt: Ist doch eigentlich egal ob dein Haus schön ist. Wenn du dich drinnen wohl fühlst ist es doch eigentlich nur wichtig, dass das Haus von deinem Nachbarn schön ist, auf das du jeden Tag schaust. 🙂

          February 4, 2017 at 20:34

        • Nil

          Als ich hier einzog, schon Jahre her, war es noch überall grün… aber Zeiten ändern sich… Jetzt habe ich hinten ein Parking mit viel Staub und vorne statt den Himmel und in der Ferne Bäume tatsächlich eine abscheuliche Mauer von etwas dass mehr einer Burg ähnlich sieht als einem gemütlichen Haus… Zum Glück habe ich noch noch immer mein eigenes Urwäldchen… 😉 Das macht noch immer vieles gut… 🙂

          February 5, 2017 at 2:13

        • Das mit der Mauer ist natürlich blöd… …aber solange du noch dein eigenen Urwäldchen (lustiges Wort 🙂 ) hast, ist alles gut. 🙂

          February 5, 2017 at 11:08

        • Nil

          Yep! 🙂

          February 7, 2017 at 13:10

  5. Fantastic shots!
    I love those industrial areas, I guess it should be around the Rhine or the Ruhr river¿?

    February 1, 2017 at 1:16

    • 🙂 …I mean we have here (in the Ruhr Area) many old industrial Areas, but this series of pictures I took in Moscow. It’s funny how equal all this areas look like. Especially the huge blocks of flats. But it doesn’t matter how similar they all are… …the main thing is, that hopefully all that people in that flats are special and unique. 😉 Thanks for your comment.

      February 3, 2017 at 19:20

  6. Sehr cool! Ich liebe solche “von oben”-Bilder 🙂

    February 1, 2017 at 22:55

    • Bei diesen ‘von oben’ Bildern finde ich das Spiel mit den Linien echt spannend. Eigentlich laufen sie dir ja gnadenlos weg… …doch da steckt auch echt ein Reiz drin, genau damit zu spielen.
      LG, Markus

      February 3, 2017 at 19:14

  7. Living in a box trift es ziemlich gut. -Starkes Thema, wie so oft bei dir. Und wie immer starke Fotos
    Lg,
    Werner

    February 2, 2017 at 9:34

  8. Sehr genial! Da kommt einiges an Gefühl hoch, vor allem aber ein kurzer Schwindel 😉 Ich mag solche Bilder aus der Vogelperspektive, leider hat man selten das Glück, solche Ausblicke genießen zu können. Umso mehr freuts mich für Dich!! 😉 Toll auch die Lichtstimmungen (auch mit den blauen Lichtkleksen) und die Weite auf den ersten Bildern… Rundum gelungen!!

    February 2, 2017 at 11:26

    • Ich glaube, die Leutchen die dort wohnen haben auch ganz merkwürdig dreingeschaut, dass dort so ein Vogel am Fenster steht und mit wachsender Begeisterung mit seiner Kamera einfach draufhält. Mit den blauen Lichtpunkten hast du Recht. Komisch, ne, dass so ein kaltes Licht doch auch schöne Akzente setzten kann. Dank dir, Markus

      February 3, 2017 at 19:12

      • Kann ich mir vorstellen 😁 Auf jeden Fall hat die Serie ne tolle Wirkung und jede Mühe hat sich gelohnt!!

        February 4, 2017 at 11:14

        • 🙂 ..ich mein, ich wunder mich ja auch über jeden ausländischen Touristen der hier in Bochum knipst und spreche ihn an:
          “ääh, warum knipsen sie das?”
          “そこで!”

          February 4, 2017 at 20:54

        • ;-D Kann ich mir sehr gut vorstellen, was den “Massentourismus” angeht, leb ich echt in ner ruhigen Ecke 😉

          February 6, 2017 at 7:53

  9. Lieber Markus, Deine Fotos kommen wieder direkt in meinem Inneren an… Ich habe ehrlich gesagt sehr gemischte Gefühle beim Anblick der Bilder. Mich schrecken solche Siedlungen ab, habe auch selber als Kind mal ein Jahr im Hochhaus gewohnt, andererseits möchte ich auch am liebsten jede einzelne Lebensgeschichte erfahren… Wäre vielleicht ein witziges Thema für ein Buch… Und die Stimmung der Bilder spiegelt für mich meine gefühlte Ambivalenz ebenfalls wider… Liebe Grüße, Wanja

    February 3, 2017 at 17:14

    • Das ist sehr schön das zu hören, dass die Bilder bei dir ankommen. Du hast aber Recht, die Ambivalenz ist auch bei mir nicht zu leugnen. Trotzdem empfinde ich bei DEN Bilder aber weniger diese Isolation oder Kälte, die ich mit deutschen Wohnblöcken assoziiere. Das mag daran liegen, dass sie a) in Moskau stehen und man sich eh mehr als reisender vorkommt, b) ich sie kurz nach Neujahr gemacht habe, wo dort gerade nur Feierstimmung angesagt war und ich c) bei gerade diesen Häusern auch die muckelige, herzliche Gastfreundschaft unserer Freunde ein ganz anderes Licht auf diese Siedlung wirft. Klar, d) ich war ja auch kurz danach sofort wieder weg! Aber schon interessant, dass in dem Moment auch diese verklärte Romantik der Nicht-Großstadtkinder einsetzt, die selbst solche Orte schönfärbt. Ist aber auch schön wenn so etwas geht. Sich Dinge als Durchreisender einfach schöngucken. 🙂
      Liebe Grüße, Markus

      February 3, 2017 at 19:08

  10. Super awesome shots Markus, those boxes glow! We all of us if we’re lucky enough live in some sort of box.

    February 7, 2017 at 22:00

    • …the term does not mean any negative… ..right, we all live in these boxes… …and the nice feeling that night was, how welcome and nice it felt to spend all this hours and days with especially that people we spend time in that box.
      Of course, as a non-big-city-child, it’s a kind of thrilling and weird to to see that 2million suburb of Moscow. And always good for a capture.. 🙂

      February 7, 2017 at 22:46

      • Never thought of it as negative, as someone who does live in a big city box and loves it. As I do your gorgeous views here!

        February 7, 2017 at 23:44

        • ..no, no , no hard feelings at all… …I never lived in such huge houses… …in very, very old ones I did… ..but it’s a kind of transfigured romance to a big city… …scenes you know from movies…. ..but never really experienced.

          February 8, 2017 at 0:52

  11. There is something very lonley with cities in the dark, all those people “looked up” in boxes without knowing their neighbours, eventhough it is full of life and lives. A very strange contradiction, our urban societies. I would never be able to breath in an enviroment like that, I need nature but it is a fascinating “body” and I think you have capture it very well. My favourite image is the one you numbred 06 where you can actually see all that.

    February 16, 2017 at 13:26

    • Thank you, Lena for your great comment. Yes, you are right, I’d would be hard to breath there, because life there is way to much isolated. But like I could experience, there is a lot of life there, in every of this boxes. But I’m just a visitor there, enjoyed that strange living, took my captures, enjoyed the people and then I left. …and that was good to experience all that.

      February 17, 2017 at 19:08

      • It is always great to get someone elses way to see things. It makes much better pictures I think.

        February 18, 2017 at 10:09

  12. It’s not about good or bad. It’s just to see that living can be different. A great experience.

    February 18, 2017 at 10:27

  13. Tolle Bilder!

    February 22, 2017 at 21:25

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