…come closer

POINT BLANK: VIETNAM / PEOPLE AT WORK

 

15 responses

  1. Sehr sehr intensiv mal wieder… Gerade das erste Bild löst etwas in mir aus. Ich weiß gar nicht warum, aber es ist viel Hektik drin und dadurch wirkt es total lebendig und authentisch! Und darum geht es ja auch beim Thema Menschen- und Streetfotografie, gell?! 😉 Einfach schön wie Du das immer hinbekommst. Dieses Fremde und doch sehr vertraute zwischen Dir und den Menschen auf Deinen Bildern beeindruckt mich irgendwie immer wieder!! So ist gut mein Bester!! 😉

    December 12, 2017 at 13:09

    • Das erste hat was sehr, sehr ernstes und hartes für mich. Wie das Arbeitsleben manchmal so sein kann. Genauso gehören aber auch Freude, Routine und Ideenreichtum dazu. Der Trick ist halt nur die richtige Mischung für sich zu finden. 🙂 Habe es einfach mal versucht in dieser Serie darzustellen, die das für mich ausdrücken. Vielen Dank für deinen tollen Kommentar. Das freut mich wirklich. 🙂

      December 12, 2017 at 13:45

      • Kommt auf jeden Fall so rüber! Und wenn es für Dich passt hast Du wiedermal alles richtig gemacht 😉 TipTop!!!

        December 13, 2017 at 11:56

  2. Ach, ich liebe diese ‘People at Work’ – Serien. Das kannst du wirklich so supergut!! Diese kleinen Momente, in denen sich soviel ausdrückt. Liebvoll gesehen. Sehr schön.
    Mich spricht am allermeisten #03 an. Die Frau und im Hintergrund das Meer und die vielen vielen kleinen Schiffe … es ist so schlicht, so simple, aber da ist es, das Arbeitsleben auf der Strasse inmitten der vermeintlichen Idylle. Kann ich gerade schwer erklären, aber diese Mischung ist so beeindruckend für mich.
    Überhaupt scheint an diesem Ort eine Menge Arbeit mit Lebensmitteln zusammen zu hängen. Aber ich erinnere mich auch daran, dass du erzähltest, überall und ständig gäbe es Essen …
    Spannend und toll festgehalten!
    Morgengrüße, Andrea

    December 14, 2017 at 8:46

    • Ich finde es immer wieder so toll, wie sehr du dich in ein Bild und eine Stimmung reinfallen lassen kannst. Das freut mich und ehrt mich auch. Danke, liebe Andrea.
      Schön auch, dass du das Wort ‘Idylle’ benutzt, da Idylle ja auch was subjektives hat. Ich frage mich, was wohl diese Menschen denken, wenn sie diese Bilder sehen. Bei dem Mann der mich anblickt, kann ich mir denken, dass auch Stolz dabei ist. Es ist SEIN kleines Muschelrestaurant, SEINE tägliche Arbeit.. ..und wenn dann so ein Europäer daherkommt und es fotografieren möchte, findet er es vielleicht ungewöhnlich, aber mein Interesse gilt ja immerhin SEINEM Werk. Vielleicht denkt er ja auch, dass die Palmen am Strand doch eine viel schöneres Motiv abgegeben würden… …aber es soll ja auch Menschen in der Moskauer Metro geben, die zwei nette Deutsche darauf hinweisen, dass es dort gar nicht so schön ist. Der Platz der Revolution ist doch viel besser. DA ist schön!
      Aber wie das nun mal so ist. Hier passiert die Arbeit eher hinter geschlossenen Türen und dort stolpert man wirklich auf der Straße durch das Arbeitsleben, dass in der Tat irgendwie immer mit Essen zu tun hat. Fische und Muscheln fangen, sortieren, vorbereiten, zubereiten… ….Reis pflanzen, ernten… …hhmmm, was gibt es denn sonst noch… …klar.. …Mopedbuden! 🙂
      Mittagspausengrüße, Markus

      December 18, 2017 at 15:03

      • Na, ich finde halt, ‘Idylle’ ist das, was eine wie ich empfindet, wenn sie dieses Meer und diese vielen lustigen kleinen Boote sieht. Dann sitzt aber jemand davor, der arbeitet, ganz einfacher Arbeit. Schon ist mein Idylle-Bild irgendwie schon etwas verrutscht… eine Frage des Standpunktes. Das wird hier irgendwie sehr deutlich.
        Schön!
        Liebe Grüße, Andrea

        December 18, 2017 at 17:19

        • Ich könnte mir Idylle vielleicht sogar MIT der Frau vorstellen, die arbeitet…. ….und irgendwie habe ich das auch oft dort getan. Bei den Menschen die in den Reisfeldern gearbeitet haben. Da setzt halt schon was im Kopf ein, was man als typisch und idyllisch empfinden kann. Komisch wird es nur wenn man sich einen Vietnamesen vorstellt, der durch Bochum läuft und den idyllischen Baggerfahrer knipst. Schon interessant, was das Fremde bei uns bewirkt… …und auch schön mal darüber nachzudenken in welcher Welt wir uns bewegen und wie sie ein anderer wohl empfindet. Spannend.
          Liebe Grüße, Markus

          December 18, 2017 at 17:32

        • 😀 na, es müsste doch genug Menschen geben, zB aus dem fernen Osten, die sehr gerne fotografieren und auch in Deutschland Sachen idyllisch finden, die wir entweder für mega normal halten oder bei denen wir uns wundern, wieso sie fotorafiert werden …. 😉
          Ich finde, es hilft, immer mal wieder zu reflektieren …

          LG, Andrea

          December 20, 2017 at 20:32

  3. Moin Markus,
    das erste Bild ist gleich DER Schuß überhaupt. Dieser kurze Moment, die Bewegungsunschärfe, das sagt alles über die Energie, die dort in den Strassen tobt. Sehr eindrückliche Momente, da dürfen auch so Kuriositäten, wie die Sache mit der Ziege nicht fehlen. Improvisation ist alles, der Einfallsreichtum ist beeindruckend. Hierzulande wär das was für’s Punktekonto 😀
    LG kiki

    December 17, 2017 at 20:55

    • Moin kiki, habe mich beim ersten erst ein wenig über die Unschärfe geärgert, bis ich dann immer mehr das Gefühl hatte, dass DAS auch authentisch ist. In den engen Gassen dieses Fischerdorfes herrscht eben dieses rege treiben… …da ist dann auch oft schwuppdiwupp die Situation auch schon wieder vorbei.
      Ja, und die Sache mit der Ziege (die übrigens noch quietschlebendig ist) ist halt einfach nur cool. Was willst auch machen. Die allerwenigsten haben dort ein Auto. Da muss so ein Viech halt mal kurzerhand auf den Roller geschnallt werden, auch auf die Gefahr hin, dass man damit alle Mods der Welt damit auf die Barrikaden bringt, weil der Roller zweckentfremdet wird. Nu! 😀
      LG, Markus

      December 18, 2017 at 14:15

  4. and yes i agree ‘tip top’…lovely tones and the people look right at you…wonderful work Markus…also appreciate your thoughtful reflections about your work…many smiles hedy 😀

    December 22, 2017 at 16:10

    • thank you so much, Hedy. Yes, I was impressed again, that working people could be so close and tangible, because we are used to find labor here usually only behind closed doors. Hedy, I always appreciate your great comments. 🙂 🙂 🙂 many smiles

      December 22, 2017 at 17:58

  5. frauke

    Aaah, mein Lieblingsland 😉, ich war 2012 dort, gern hätte ich mich länger fotografisch “ausgetobt”. Deine Aufnahmen fangen den Momrnt absolut super sympathisch Ein!

    February 5, 2018 at 22:59

    • Ich liebe Südostasien… …doch aus irgendeinem Grund war ich für lange Zeit nicht mehr dort. Als ich dann letztes Jahr in Vietnam war, war ich gleich wieder Feuer und Flamme… …und irgendwie hat es die anderen Länder dort noch getopt! Lieblingsland.. …klingt sehr gut, Frauke. 🙂

      February 6, 2018 at 8:59

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